
Die bewegte Geschichte vom Gasthaus zur Traube
Das Gasthaus zur Traube blickt auf eine lange und beeindruckende Geschichte zurück. Bereits im Jahr 1809 war es unter dem Namen „Beim Posthalter“ ein bedeutender Wirtschaftspunkt in Weiler im Westallgäu. Damals leitete Jodok Kessler nicht nur den Gasthof, sondern auch den zugehörigen Poststall. Durch die Übernahme der Postgeschäfte sicherte er den Anschluss von Weiler an die wichtige Postroute Kempten-Immenstadt-Lindau, was den Gasthof zu einem zentralen Ort für Reisende und Geschäftsleute machte. Das historische Wirtshausschild, das noch heute im Gasthaus zu sehen ist, erinnert an diese traditionsreiche Zeit.
Von 1928 bis 2021 wurde die „Traube“ von der Familie Vogel geführt. Mit viel Engagement und Liebe zum Detail restaurierte die Familie das Gebäude und bewahrte so den historischen Charme des Hauses. Unter ihrer Verwaltung wurde das Gasthaus zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Reisende. Tradition und Gastfreundschaft waren stets zentrale Werte der Familie Vogel, die das Gasthaus in Weiler im Westallgäu fast ein Jahrhundert lang prägte.
Seit Februar 2022 schreibt das Gasthaus ein neues Kapitel, nachdem Tobias Schlechta als neuer Eigentümer die Tradition des Hauses übernommen hat. Mit seiner Vision und seinem Engagement führt er das Erbe der „Traube“ weiter.
Ein Gasthaus mit Geschichte und Zukunft
Die Geschichte der „Traube“ zeigt, dass dieses Haus weit mehr ist als nur ein Ort, an dem man essen und trinken kann. Es ist ein Stück lebendige Geschichte von Weiler, die über Jahrhunderte hinweg geprägt wurde und heute neu geschrieben wird. Das Zusammenspiel von historischem Ambiente und moderner Gastronomie macht das Gasthaus zur Traube zu einem besonderen Ort, an dem man gerne verweilt.
Ob altehrwürdiges Wirtshaus oder moderner Treffpunkt – die Traube hat sich stets den Bedürfnissen der Menschen angepasst und bleibt bis heute ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Weiler im Westallgäu.

1770 – Postamt der Postlinie Bregenz-Kempten
Weiler gehört zu dieser Zeit zu Vorarlberg, Österreich1805 – Weiler fortan unter „Könglich Bayerischer Herrschaft“
Friedensverträge von Brünn und Pressburg1810 – Name wird geändert in „Könglich Bayerische Poststation“
1851 – 1903 Postexpedtion durch Familie Wucher besorgt
In dieser Zeit übernahm Fam. Wucher Aufgaben, wie das Sortieren und Verteilen der Post.1903 – ab hier war Traube fortan Haltestattion für Postlinien und Gaststätten
1973 – 1974 Renovierung
Erfolgte nach dem Willen von Familie Vogel und dem Allgäuer Brauhaus, um dieses Gasthaus der geneigten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.2024 Tradition trifft Moderne
Christian Grundl übernimmt das Gasthaus und lässt es in neuem Glanz und Licht erstrahlen und bringt seine moderne Vision ein.
